Der Fingerabdruck Gottes

von Andrew Newberg

Wie religiöse und spirituelle Erfahrungen unser Gehirn verändern

Der mystische Tanz der Neuronen

Über die Frage, ob Gott existiert, kann man sich streiten. Über die Frage, welch heilsame Wirkungen religiöse und spirituelle Erfahrungen auf Geist und Psyche haben können, nicht. Dieses Buch geht über die bisher veröffentlichten Erkenntnisse der Forschung weit hinaus: Die führenden Neurowissenschaftler Andrew Newberg und Mark Robert Waldman decken eine Fülle von Zusammenhängen zwischen Mystik und Gehirn auf, beispielsweise

– dass spirituelle Praxis nicht nur Stress und Angst reduziert, sondern schon zwölf Minuten Meditation täglich ausreichen, um den Alterungsprozess zu verlangsamen;
– dass die Kontemplation eines liebenden Gottes Depressionen lindert;
– oder dass intensives Gebet positive neuronale Bahnen im Gehirn aktiviert und mentale Verfallsprozesse stoppt.

Vor allem aber geben sie uns mit diesem Buch erstmals einen Leitfaden an die Hand, um die Erkenntnisse – auch als Skeptiker oder Atheist – praktisch umzusetzen und unser körperliches und emotionales Wohlbefinden nachhaltig zu steigern. Die von den Autoren vorgestellten Methoden schöpfen aus einer Vielfalt östlicher und westlicher spiritueller Praktiken und sind für jeden ohne großen Zeitaufwand zu erlernen und anzuwenden. Das Fazit: Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.

Wissenschaftliche Zusammenhänge werden leicht verständlich und inspirierend erklärt.

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Verlag
Kailash
Erscheinungsjahr
2010
Einbandart
Gebunden, 448 S., 22 cm
In dieser Reihe
Sprache
Deutsch
ISBN
9783424630220
KNV
24283295
Schlagwort
Spiritualitä
Über den Autor

Newberg, Andrew ,Andrew Newberg widmet sich an der Universität von Pennsylvania seit vielen Jahren dem Erforschen der Zusammenhänge zwischen Spiritualität und Neurowissenschaften. Er ist einer der Begründer der neuen interdisziplinären Richtung „Neurotheologie“ und außerdem Professor an den Instituten für Radiologie, Psychiatrie und Religionsstudien. Der Autor dreier Bücher zählt zu den führenden Neurowissenschaftlern der USA.

3 Kommentare

  1. Das Buch wirkt auf mich geradezu emotionslos und vewirrend. Es scheint einzig und allein dem Autor zu dienen, der zum westlichen Kulturerbe (oder anderen Kulturen) und dessen spirituellen Auffassung keinen Zugang besitzt. Vielmehr wirkt das Buch in seinem Inhalt auf mich beschränkend/eingrenzend, nicht wirklich geöffnet/offen oder dem allgemeinem Wohl zugewandt – also Welt freundlich. So hatte ich mit jeder weiteren Seite des Buches zunehmend ein unangenehmes Gefühl. Das Buch versucht Wissen zu suggerieren, an das bisher nur der Autor selbst zu glauben scheint. Auf diese Weise wurde es schlichtweg verfasst/geformt. Etwas anderes vermag ich zumindest dem Buch nicht zu entnehmen.

    Im Großen und Ganzen möchte der Autor ein Ergebnis zu transformieren, das durch sein vorherrschendes Ego Formen annimmt welche auf mich eigensinnig, womöglich sturr und mit anderen Daseins Berichtigungen nicht zu harmonieren scheint.

    Ich habe das Buch an den Verlag zurück geschickt.

  2. Ein Interview mit Stefanie Stahl vielversprechend, sympathisch. Jein! Die Lektüre des Buchs halbwegs. Trotzdem Anmeldung zu einem Seminar zu Jein! – Ich wollte einen Artikel darüber schreiben. – – – Dann musste ich stornieren wegen Pflege-, dann Todesfall. – – – NICHT die leiseste Rückmeldung geschweige denn Stornierung. – Nein, das lädt nicht dazu ein, weitere Bücher zu lesen oder an einem der – vorab – durch sie selbst – gepriesenen Seminare teilzunehmen. – Eine Redakteurin, die teilgenommen hatte, rollte die Augen. Sorry, sagte sie, unter aller Kanone. Wenn ich darüber schreiben würde, gäbe es einen Totalverriss…

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