Deutschlands Chance

von Barbara von Meibom

Mit dem Schatten versöhnen

Angesichts der europäischen Finanzkrise ist es unü bersehbar geworden: Deutschland nimmt aufgrund seiner ökonomischen Potenz eine entscheidende Rolle in Europa und in der Welt ein. Doch die eigene Macht wird eher als eine wenig erw ünschte Herausforderung gesehen. Wir sind gefangen zwischen der faktisch ausgeü bten Macht und einer Neigung, die damit verbundene Verantwortung abzulehnen und uns nicht mit unserem eigenen Verhältnis zu Macht und Ohnmacht auseinanderzusetzen. Dies hat historische Wurzeln. Heute geht es darum, ein neues Verhältnis zur eigenen Macht zu gewinnen; als Individuen und als Kollektiv. Dies kann gelingen, wenn wir uns mit dem eigenen Schatten versöhnen und eine Haltung des ’servant leadership‘ entwickeln.

Das Trauma des Nationalsozialismus sitzt nach wie vor tief. Dies zeigt das enorme Echo auf den Dreiteiler ‚Unsere M tter, unsere Väter‘ im ZDF. Sich der eigenen Wirklichkeit zu stellen schmerzt, doch es heilt. Das Leiden ergreift auch die Täter. Barbara von Meibom plädiert daf ür, sich mutig mit den Schatten der Vergangenheit zu versöhnen. Sie hält eine posttraumatische Reifung fü r möglich. Statt einem Fü hrer oder Ersatzgöttern zu dienen, gilt es, Verantwortung fü r sich zu übernehmen, dem Leben zu dienen und eine heilsame Kultur der Verbundenheit innen und außen zu fördern. Dies ist Deutschlands Chance.

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Verlag
Europa Verlag München
Erscheinungsjahr
2013
Einbandart
Gebunden, 336 S., 220 mm
In dieser Reihe
Sprache
Deutsch
ISBN
9783944305158
KNV
39585042
Schlagwort
Drittes Reich / 3. Reich
Über den Autor

Meibom, Barbara von ,Barbara von Meibom schöpft aus zwei Quellen, ihrem wissenschaftlichen Zugang zu Kommunikation und Medien, den sie an der Universität in Forschung und Lehre vertreten hat, und ihrer Arbeit mit Menschen als Spirituelle Lehrerin, in der Weiterbildung und im Coaching. Sie lebt in Berlin und leitet dort das Communio-Institut für Führungskunst.

2 Kommentare

  1. Das Buch wirkt auf mich geradezu emotionslos und vewirrend. Es scheint einzig und allein dem Autor zu dienen, der zum westlichen Kulturerbe (oder anderen Kulturen) und dessen spirituellen Auffassung keinen Zugang besitzt. Vielmehr wirkt das Buch in seinem Inhalt auf mich beschränkend/eingrenzend, nicht wirklich geöffnet/offen oder dem allgemeinem Wohl zugewandt – also Welt freundlich. So hatte ich mit jeder weiteren Seite des Buches zunehmend ein unangenehmes Gefühl. Das Buch versucht Wissen zu suggerieren, an das bisher nur der Autor selbst zu glauben scheint. Auf diese Weise wurde es schlichtweg verfasst/geformt. Etwas anderes vermag ich zumindest dem Buch nicht zu entnehmen.

    Im Großen und Ganzen möchte der Autor ein Ergebnis zu transformieren, das durch sein vorherrschendes Ego Formen annimmt welche auf mich eigensinnig, womöglich sturr und mit anderen Daseins Berichtigungen nicht zu harmonieren scheint.

    Ich habe das Buch an den Verlag zurück geschickt.

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