"Die Liebe ist das Allerwichtigste" von Katja Kaiser (Rezension)

Ein Buchtipp in Zusammenarbeit mit Connection. Rezension von Doris Iding

die liebe ist das allerwichtigsteWas ist die Liebe? Unzählig sind die Versuche, eine Antwort darauf zu finden. Und unzählig die Versuche, sie zum Leben zu erwecken und am Leben zu erhalten. Die Liebe ist eine Kraft, die uns manchmal vollkommen unerwartet ergreift,, wenn wir in ein paar blaue Augen schauen oder den unverwechselbaren Geruch eines Menschen einatmen. Hat uns diese Urkraft des Lebens ergriffen, kann sie uns in den siebten Himmel katapultieren und das Leben auf eine ganz neue Weise erleben lassen. Ist diese Erfahrung allerdings von zu vielen Projektionen und Erwartungen an den anderen überzogen, dann wird der Fall zurück auf den Boden der Realität schmerzvoll sein. Gelingt es uns hingegen, die Liebe als Liebe zu leben, als einen Energiefluss, der uns trägt und von dem wir uns tragen lassen, ohne die Richtung und den Lauf bestimmen zu wollen, kann diese Erfahrung von ungeheurem Reichtum für die beiden Menschen werden, die sich hierbei begegnen.

Die Liebe fordert uns aber auch heraus, schöpferisch zu werden. Das hängt mit ihrer überwältigenden Kraft und Energie, ihrer unbändigen Kreativität zusammen. Sie braucht dafür Respekt, Achtung und Raum. Und sie braucht Zeit, sich immer wieder neu gebären und entfalten zu können. Dies ist weiß Gott kein einfacher Prozess. Unzählige Paare scheitern daran, selbst dann noch, wenn sie sich für Spiritualität interessieren und sich auf diesem Wege intensiv mit sich selbst auseinander gesetzt haben.

Was brauchen wir, damit die Liebe eine Beziehung über viele Jahre trägt und die Menschen gemeinsam und aneinander wachsen lässt? Laut Dr. Katja Kaiser braucht es dafür viel weniger, als wir glauben. Wenn die beiden einander lieben, dann ist schon mal eine wichtige Grundvoraussetzung gegeben. Dann braucht es aber auch noch ein unterstützendes Wissen um die vier Phasen, die jede Beziehung (laut C.G. Jung) durchläuft: Verliebtsein, Projektionen zurücknehmen, Nähe-Distanz-Regulierung und die bedingungslose Liebe. Ist uns das bewusst, dann genügen nach Meinung der Familien- und Verhaltenstherapeutin für den weiteren Weg kleine Kurskorrekturen innerhalb einer Liebesbeziehung.

Ihrer eigenen Erfahrung nach haben diese Impulse zahlreichen Klientinnen und Klienten im Lauf der Jahre in guten und in schlechten Zeiten geholfen, ihre Partnerschaft lebendig und leicht zu halten. Untermauert durch viele kleine Geschichten eröffnet sich dem Leser hier ganz neue Horizonte, die helfen, nach einer Krise wieder zuversichtlich und fröhlich in Bezug auf die Liebe und die eigene Partnerschaft zu werden. Er wird feststellen, dass die vermeidlichen Sackgassen gar keine sind und man die Eintönigkeit in einer langjährigen Beziehung schneller beheben kann, als man denkt. Das Vorwort schrieb Annette Kaiser, eine der wichtigsten spirituellen Lehrerinnen im europäischen Raum, die die Autorin dieses Buchs seit vielen Jahren persönlich kennt und weiß, dass sie nicht nur redet, sondern auch selbst umsetzt, was sie lehrt und schreibt.

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