"Tausend und Ein Tag" von Eva Mattes (Hörbuch-Rezension)

Rezension von Natascha Stevenson

Tausend und Ein Tag, 8 Audio-CDs

CD

€ 29,99 inkl. MwSt.
Geschichten, Sagen, Erzählungen und Märchen bereichern unser Leben, da sie meist von echten Leben inspiriert werden und Teil unserer Realität sind. Besonders mitreissend und bannend ist es, wenn sich eine Geschichte aus einer anderen Geschichte heraus erzählen lässt und sich interessante Verknüpfungen zeigen. Neben solchen, die ganz für sich alleine stehen, gibt es also auch Erzählungen, die eher einer Sammlung entsprechen, wie nach morgenländischem Vorbild.

Ähnlich wie in „Tausendundeine Nacht“, in der Schahrasade Nacht für Nacht ihren Herrn mit immer wieder neuen Geschichten begeistert, werden einer Prinzessin von ihrer königlichen Amme in „Tausend und ein Tag“ miteinander verwobende Geschichten erzählt. Ebenso wie die berühmte Figur Schahrasade, versucht die Amme ihre Zuhörerin mit diesen Märchen zu beeinflussen.

Die morgenländischen Erzählungen in diesem Hörbuch umfassen 8 CDs mit über 10 Stunden Spielzeit. Die wortwörtlich sagenhaften, persischen Geschichten tragen sich in den Regionen Chinas, Russlands, und der Türkei zu und werden allein von der Schauspielerin Eva Mattes gelesen. In ihnen kommen exotische Namen und gleichermaßen mystische Gestalten vor, vorrangig verpackt in Liebesgeschichten. In erster Linie geht es der Amme der Prinzessin nämlich darum, das heiratsunwillige Mädchen davon zu überzeugen, dass das männlichen Geschlecht die Fähigkeit zur Treue in der Liebe besitzt. Aus heutiger Sicht könnte man sagen, die in der Märchensammlung enthaltenen Weisheitslehren der Amme behandeln die Themen: Beziehungsfähigkeit, Partnerschaft, Fremdgehen und wahre Liebesbeweise.

Es handelt sich hier also um phantastische Geschichten, die den Mann absichtlich in ein gutes Licht werfen und enttäuschten Frauen auf spielerische Weise wieder Mut und Hoffnung bereiten könnten! In sofern ist dieses umfangreiche Hörbuch wunderbar für Frauen geeignet, die dem anderen Geschlecht nicht trauen wollen oder können – genau wie die Prinzessin.

…Denn am Ende gibts schließlich doch ein Happy-End zu zweit!

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