„The Bond“ von Lynne McTaggart

The Bond

Lynne McTaggart

Gebunden

€ 19,99 inkl. MwSt.
Die erfolgreiche Wissenschaftsjournalistin und Autorin führt mit diesem Buch ihre Forschung und Zusammenstellung faszinierender neuer Erkenntnisse fort, die sie schon in „Das Nullpunktfeld“ begonnen hatte. Hier zeigt sie, wie die Erkenntnisse der Quantenphysik bis in die alltägliche Wirklichkeit hinein unser altes materialistisches Weltbild über den Haufen werfen.

Eine dieser neuen Thesen fasst sie so zusammen: „Die Beziehung zwischen einem Lebewesen und seiner Umwelt ist keine Einbahnstraße, sondern ein fortgesetztes Zwiegespräch. Auch wenn sich ein großer Teil davon in der frühen Kindheit abspielt, handelt es sich um einen dynamischen, fließenden, sogar reversiblen Prozess – eine Beziehung fürs Leben. Wir sind ein Gleichgewicht aus inneren und äußeren Einflüssen, früher oder später Programmierung und permanenter Transformation durch die Einflüsse eines jeden Augenblicks.“

Die Epigenetik beispielsweise zeigt, dass die DNA durch die Umgebung beeinflusst wird. Und längst hat die Wissenschaft nachgewiesen, dass Sonnenflecken und der Mond einen Einfluss haben und dass Gehirnfrequenzen zwischen Heilern und Klienten oder zwischen harmonisch spielenden Musikern sich zu synchronisieren scheinen.

Führt Altruismus zu einer größeren Gesundheit und Zufriedenheit? McTaggart zitiert Forscher, die Mitgefühl als eine natürliche Eigenschaft von Menschen definieren. Sind Japaner so gesund, weil sie mit ihrer Gemeinschaft viel enger verbunden sind und den Blick für das Ganze nicht verloren haben? Das Buch plädiert statt immer größerer Aufsplitterung, „Atomisierung“ des Lebens für einen Blick auf die Gesamtheit, der den Menschen wie beispielsweise in der chinesischen Kunst eingebunden sieht in die Landschaft.

Eine leicht und spannend zu lesende Reise durch verschiedene wissenschaftliche Forschungen, die sich mit dem Guten im Menschen beschäftigen. Allerdings, da hat ein anderer Rezensent Recht, geht es nur teilweise um die Quantenphysik, die auch nicht näher erläutert wird.

Rezension von Thomas Schmelzer

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