"Wahnsinnig schön" von Sylvia Unterdorfer und Co. (Rezension)

Ein Buchtipp in Zusammenarbeit mit Connection. Rezension von Christine Höfig

wahnsinnig schönAuf dem einen Sender wird »Germany’s Next Topmodel« gesucht, im anderen Programm wird in »The Swan« eine Frau mittels Schönheits-OPs rundumerneuert. In Amerika lassen sich junge Frauen zu ihrem Schulabschluss nicht mehr ein Auto schenken, sondern eine Brustvergrößerung oder eine Nasenkorrektur. Verrücke Welt, oder? Aber kein Wunder, wir werden nicht nur im Fernsehen täglich mit den Schönsten der Schönen konfrontiert (die meist stundenlang in der Maske saßen), auch auf Werbeplakaten schauen uns Frauen entgegen, deren Gesicht und Körper per Photoshop aufgebessert wurden.

In diesem Buch beschäftigen sich zwei Journalistinnen, zwei Psychologinnen und eine Medizinerin mit dem modernen Schönheitswahn und seinen Folgen: Essstörungen wie Magersucht und Bulimie, oder Menschen, die wie Michael Jackson eine Schönheits-OP nach der anderen über sich ergehen lassen. Ganz »in« ist das Nervengift Botox, das in die Stirn gespritzt wird und die Faltenbildung reduziert. Allerdings lässt es die Gesichter zu Masken erstarren. Mittlerweile beschweren sich Hollywoods Regisseure, dass keine Schauspielerin mehr wütend die Augenbrauen hochziehen kann. Dann gibt es noch Auswüchse wie Vagina-Schönheits-OPs oder Frauen, die sich die Beine brechen lassen, um sie zu verlängern, uhhh…

Das Buch ist spannend zu lesen, teilweise erschreckend, oft konnte ich nur den Kopf schütteln. Es wartet mit vielen Statistiken und Fakten auf, von den Risiken von Schönheitsoperationen bis zu einer Übersicht, was zu welcher Zeit wo als schön galt – das unterlag nämlich einem starken Wandel. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich über den aktuellen Schönheitswahn Gedanken machen.

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