„Wo Nichts ist, kann auch nichts fehlen“ von Ramesh S. Balsekar

Wo Nichts ist, kann auch nichts fehlen

Ramesh S. Balsekar

Gebunden

€ 17,95 inkl. MwSt.
Mit Ramesh Balsekar ist einer der größten Advaita-Lehrer unserer Zeit am 27. September im Alter von 92 Jahren friedlich verstorben. Bis zuletzt lud er Interessierte aus aller Welt zu einem Talk im Wohnzimmer ein. Seine Botschaft: Du bist kein Handelnder, Du glaubst es nur zu sein! Das ist ein starkes Stück für uns Westler, die wir doch so stolz sind auf unsere Unabhängigkeit und unseren freien Willen. Ramesh, der einmal Leiter der Bank of India war und 25 Jahre lang in vielen Büchern sein Wissen weitergab, führt den Taoismus, Buddha, wie auch die moderne Hirnforschung ins Feld, wenn er rät: Handle so, als wärst Du der Entscheider, aber wisse, dass Du es nicht bist! Sicherlich ist dies so etwas wie ein Gegenstück zu den allseits beliebten Wunscherfüllungsbüchern, die uns ja versichern, wir seien Herr über unser Universum.

Was also ist wahr? Das kann nur jeder für sich überprüfen – und dafür ist dieses Werk eine kurzweilige, philosophische Anregung: Woher weiß ich denn, dass der Gedanke, den ich denke, wirklich von mir kommt? Habe ich das gerade wirklich aus eigenem Antrieb getan – oder aufgrund von Gewohnheiten, sozialen Einflüssen, meiner Gene? In Gesprächsauszügen wird das Thema praktisch vertieft. Eines der Argumente: Okay, wenn eh alles geschieht, dann kann ich ja auch im Bett bleiben. Ramesh: „Haben sie das schon mal probiert? Können Sie das – im Bett bleiben und gar nichts tun, weder körperlich noch geistig?“. Die Dinge geschehen, weil sie geschehen sollen.

Harte Nuss, oder?

Rezension von Thomas Schmelzer

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